Nachwachsende Rohstoffe erfüllen die Kriterien der Nachhaltigkeit. Sie belasten darüber hinaus den CO2-Haushalt der Atmosphäre nicht. Die Käufer identifizieren sich mit diesen Eigenschaften als "dies sollte die Industrie nutzen" oder "es hilft ein Umweltproblem zu lösen" oder "ich handle verantwortungsbewußt".
Biomer-Thermoplaste sind unempfindlich gegen Wasser und weitgehend resistent gegen Öle und Fette. Dadurch können auch Artikel hergestellt werden, die mit Wasser in Berührung kommen. Verpackungen aus PHB-Material schützen empfindliche Produkte gegen Nässe und fettige Verschmutzungen.
Spritzgußartikel bestimmter Biomer-Formulierungen haben eine glänzende Oberfläche. Dadurch lassen sich optisch ansprechende Artikel herstellen.
Artikel aus Biomer-Granulaten auf Basis PHB sind bei 121°C im Autoklaven formbeständig. Daher können verderbliche Produkte in Behälter aus Biomer-Material verpackt und durch Hitze sterilisiert werden.
Sowohl das Polymer wie auch das Monomer sind Stoffwechselprodukte der menschlichen Zelle. Sie sind auch in höheren Dosen toxikologisch unbedenklich. Daher können auch Artikel, die mit der Haut oder mit Futter- oder Nahrungsmitteln in Berührung kommen, aus Biomer-Granulat hergestellt werden (Zulassung für Lebensmittel eingeleitet).
Das Polymer wird im Kompost von den Mikroorganismen als Nahrungsquelle genutzt. Es entstehen keine toxischen Zwischen- oder Nebenprodukte. Unter optimalen Bedingungen werden dünnwandige Spritzgußartikel aus PHB innerhalb von 2 Monaten vollständig kompostiert. Artikel aus PHB können daher zusammen mit Bioabfall entsorgt werden. Ohne Kompostbedingungen halten die Artikel über Jahre.